Startseite  
SymptomeErkrankungenUntersuchungenProbenversandUntersuchungsmaterialKontakt- und LaborinformationenQualitaetsmanagement
   
 


Diabetische Nephropathie
603933


Familien-
stammbaum


Diagnose-
strategie


Formulare


Drucken


Change
language

Diabetische Nephropathie

Klinik: 

Definition: Unter diabetischer Nephropathie werden die diabetes assozierten Nierenschädigungen, die bis zur terminalen Niereninsuffizienz führen können zusammengefaßt.

Pathogenese: Verschiedene Pathomechanismen sind für die fortschreitende Nierenschädigung beim Diabetes verantwortlich. Dazu gehört nicht nur die klassische Glomerulosklerose (Kimmelstiel-Wilson) sondern auch tubulointerstitielle Schädigungen bei chronisch entzündlichen Prozessen und Durchblutungsstörungen bei vaskuläre Veränderungen. Verschiedene genetische Risikofaktoren, die das Voranschreiten dieser veränderungen beeinflussen können, sind diskutiert worden.

Epidemiologie: Von Typ 1 Diabetikern entwickeln 35-40% eine diabetische Nephropathie. Bei Typ 2 Diabetikern sind es etwa 20%. Da 90% der Diabetiker an einem Typ 2 Diabetes leiden, überwiegen natürlich die Typ 2 Diabetiker auch unter den Patienten mit diabetischer Nephropathie. In den Industriestaaten sind mitlerweile die meisten Dialysepatienten Typ 2 Diabetiker.

Diagnostik: 

Untersuchungsstrategie: Da es sich bei den nachfolgend genannten molekulargenetischen Untersuchungen um jeweils um Risikofaktorbestimmungen handelt sind diese frühzeitig im diagnostischen Prozess zu erwägen.

 

Systematische Aufstellung weiterführender Links: 

Diabetes mellitus
Diabetische Nephropathie
ACE
AGT
AKR1B1
Diabetische Retinopathie
PON1
VEGFA
MODY Diabetes
Neonataler Diabetes mellitus

Literatur: 

Nakajima K et al. (2002) Chemokine receptor genotype is associated with diabetic nephropathy in Japanese with type 2 diabetes.
Sale MM et al. (2006) Genetic determinants of albuminuria and renal disease in diabetes mellitus.