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Diabetische Retinopathie
Klinik:
Definition: Die diabetische Retinopathie ist eine durch die diabetische Mikroangiopathie hervorgerufene Augenerkrankung, die nicht selten zur vollständigen Erblindung führen kann. Wir nterscheiden eine proliferative und eine nichtproliferative Form.
Pathogenese: Eine pathophysiologisch schlüssige Erklärung für die Tatsache das Diabetiker recht unterschiedlich von der Retinopathie betroffen sein können, gibt es nicht. Statt dessen gelang es die Manifestation der Retinopathie mit verschiedenen angiopathisch bedeutsamen Polymorphismen zu korrelieren.
Epidemiologie: In den industrialisierten Ländern ist die diabetische Retinopathie die häufigste Ursache für Erblindung. Etwa 10% der insulinpflichtigen Typ 2 Diabetiker leiden an einer Retinopathie.
Klinisches Bild: Je besser der Diabetes geführt, desto geringer das Risiko einer diabetischen Retinopathie. Diabetiker gehören in regelmäßige augenärztliche Kontrolle, denn nicht nur die optimale Blutzuckereinstellung, auch rechtzeitig eingeleitete therapeutische Maßnahmen können dazu beitragen das Voranschreiten der Erkrankung zu verhindern. Das Medikament Ranibizumab scheint geeignet für die Therapie des Makulaödems, einer Manifestation der diabetischen Retinopathie.
Diagnostik:
Untersuchungsstrategie: Da es sich bei den molekulargenetischen Untersuchungen um Risikofaktorbestimmungen handelt, ist eine Untersuchung dieser Risikofaktoren frühzeitig im Krankheitsverlauf zu erwägen.
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