Startseite  
SymptomeErkrankungenUntersuchungenProbenversandUntersuchungsmaterialKontakt- und LaborinformationenQualitaetsmanagement
   
 


Morbus Fabry
301500


Familien-
stammbaum


Diagnose-
strategie


Formulare


Drucken


Change
language

Morbus Fabry

Klinik: 

Definition: Es handelt sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei welcher es durch einen Defekt in der alpha-Galaktosidase A zu einer Anreicherung von Ceramid in den Lysosomen kommt.

Pathogenese: Aufgrund der Anreicherung von Ceramid in den Zellen kommt es zu Funktionsstörungen in den Organen:Niere: Moderate Proteinurie, Niereninsuffizienz, Dialyse.Herz: Kardiomegalie, Ischämische Herzkrankheit, Reizleitungsstörungen.Nervensystem: Akroparästesien, Hypohidrose, GastropareseGefäßsystem: Apoplexie, Schwindel, Taubheit.Auge: Hornhauttrübungen.

Epidemiologie: Die Häufigkeit mit 1:40.000-60.000 angegeben. Die Erkrankung tritt in allen ethnischen Gruppen auf.

Diagnostik: 

Untersuchungsstrategie: Zur Diagnostik gehört die sorgfältige Untersuchung aller befallenen Organsysteme. Bei Männern ist of die Bestimmung der Galaktosidaseaktivität im Plasma oder besser noch in den Leukozyten beweisend. Für den Heterozygotennachweis ist dieser Test nicht hilfreich. Hier ist die molekulargenetische Diagnostik erforderlich. Wenn diese nicht möglich, kann wie bisher die Trübung der Cornea untersucht werden.

 

Systematische Aufstellung weiterführender Links: 

Lysosomale Speicherkrankheiten
Cystinose
CTNS
Infantile Sialinsäurespeicherkrankheit
SLC17A5
Morbus Fabry
GLA
Salla Erkrankung
SLC17A5

Literatur: 

Grünfeld JP et al. (2002) Anderson-Fabry disease: its place among other genetic causes of renal disease.
Pastores GM et al. (2002) Biochemical and molecular genetic basis of Fabry disease.
Branton M et al. (2002) Natural history and treatment of renal involvement in Fabry disease.