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Wachstumshormon-Mangel
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Wachstumshormon-Mangel

Klinik: 

Definition: Für die Erkrankung typisch ist ein Zwergwuchs, der auf einem Wachstumshormon-Manbgel beruht und sich deshalb leicht durch eine Substitution behandeln lässt.

Epidemiologie: In Dänemark wurde die Inzidens des Wachstumshormon-Mangels unter Kindern bestimmt. Sie lag bei 2,58 für Jungen und 1,70 für Mädchen auf 100.000 Untersuchte. Natürlich sind nicht alle diese Fälle auf eine Mutation im Gen des Wachstumshormons zurückzuführen.

Diagnostik: 

Differentialdiagnosen: Für die Diagnose ist der Nachweis eines Wachstumshormon-Mangels wichtig um gegenüber einem GH-Rezeptordefekt abzugrenzen. Da die GH Bestimmung oft zu mehrdeutigen Ergebnissen führt, ist oft eine molekulargenetische Diagnostik sehr hilfreich.

 

Systematische Aufstellung weiterführender Links: 

Erbliche endokrinologische Erkrankungen
Hereditärer Diabetes insipidus
Hyperparathyreoidismus
CASR
Hypoparathyreoidismus
CASR
GCM2
PTH
Liddle-Syndrom
NEDD4
NEDD4L
NR3C2
OXSR1
SCNN1B
SCNN1G
STK39
Nierenerkrankungen mit endokrinologischer Manifestation
Pseudohypoaldosteronismus
Wachstumshormon-Mangel
GH1
Isolierter dominanter Wachstumshormonmangel
GH1
Isolierter rezessiver Wachstumshormonmangel Typ 1A
GH1
Isolierter rezessiver Wachstumshormonmangel Typ 1B
GH1
GHRHR
Isolierter x-chromosomaler Wachstumshormonmangel
BTK
Kowarski-Syndrom
GH1

Literatur: 

Millar DS et al. (2003) Novel mutations of the growth hormone 1 (GH1) gene disclosed by modulation of the clinical selection criteria for individuals with short stature.
Takahashi Y et al. (1996) Brief report: short stature caused by a mutant growth hormone.
Binder G et al. (2001) Isolated GH deficiency with dominant inheritance: new mutations, new insights.
Binder G et al. (2002) Isolated GH deficiency (IGHD) type II: imaging of the pituitary gland by magnetic resonance reveals characteristic differences in comparison with severe IGHD of unknown origin.
Stochholm K et al. (2006) Incidence of GH deficiency - a nationwide study.