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Glomerulozystische Nierenerkrankung mit Hyperurikämie und Isosthenurie
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Glomerulozystische Nierenerkrankung mit Hyperurikämie und Isosthenurie

Klinik: 

Definition: Die Form der glomerulozystischen Nierenerkrankung, die durch Mutationen des UMOD-Gens hervorgerufen werden sind durch eine Hyperurikämie und eine Isosthenurie gekennzeichnet. Bei der dutch HNF1B-Mutationen bedingten formen steht vor allem die Nierenhypoplasie im Vordergrund. Der dominante Erbgang ist beiden Formen gemeinsam.

Diagnostik: 

Diagnosestellung: Die Diagnose kann histologisch gestellt werden. Es findet sich eine Dilatation der Bowmanschen Kapsel und der Anfangsabschnitte des proximalen Tubulus.

 

Systematische Aufstellung weiterführender Links: 

Zystische Nierenerkrankungen
Autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung
PKD1
PKD2
Autosomal rezessive polyzystische Nieren und Lebererkrankung
PKHD1
Branchio-Oto-Renale Dysplasie
Glomerulozystische Nierenerkrankung mit Hyperurikämie und Isosthenurie
HNF1B
UMOD
Komplex medullärer Zystennierenerkrankungen
MODY5 Diabetes
HNF1B
Nierenzysten und Diabetes (RCAD)
HNF1B

Literatur: 

Flaherty L et al. (1995) New mouse model for polycystic kidney disease with both recessive and dominant gene effects.
Rampoldi L et al. (2003) Allelism of MCKD, FJHN and GCKD caused by impairment of uromodulin export dynamics.
Sharp CK et al. (1997) Dominantly transmitted glomerulocystic kidney disease: a distinct genetic entity.