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Isolierte dominante Hypomagnesiämie
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Isolierte dominante Hypomagnesiämie

Klinik: 

Definition: Die isolierte dominante Hypomagnesiämie ist eine autosomal dominant vererbte Erkrankung mit erhöhten renalen Magnesiumverlusten. Die meist nur gering ausgeprägte Hypomagnesiämie tritt ohne begleitende Elektrolytentgleisungen auf. Ursache ist eine FXYD2 Mutation.

Geschichtliches: Eine autosomal dominanter Erkrankung mit erhöhten renalen Magnesiumverlusten wurde erstmalig 1972 von Geven beschrieben.

Diagnostik: 

Differentialdiagnosen: Die isolierte rezessive Hypomagnesiämie unterscheidet sich lediglich durch einen rezessiven Erbgang. Eine fehlende Familienanamnese oder Konsanguinität der Eltern ist für diese Form typisch.  » » » 
   Die Hypomagnesiämie mit Hypercalciurie (FHHNC) lässt sich sicher mit dem Nachweis einer vermehrten renalen Calciumausscheidung abgrenzen.  » » » 
   Die Hypomagnesiämie mit sekundärer Hypocalciämie (HSH) zeigt zwar eine Hypocalciämie, aber es fehlt die Hypercalciurie.  » » » 

 

Systematische Aufstellung weiterführender Links: 

Hypomagnesiämie
EGFR
TRPM7
Gitelman-Syndrom
SLC12A3
Hypomagnesiämie mit Hypercalciurie und Nephrocalcinose
CLDN16
Hypomagnesiämie mit Hypercalciurie, Nephrocalcinose und Augenbeteiligung
CLDN19
Hypomagnesiämie mit Normocalciurie
EGF
Hypomagnesiämie mit sekundärer Hypocalciämie
TRPM6
Isolierte dominante Hypomagnesiämie
FXYD2

Literatur: 

Geven WB et al. (1987) Renal magnesium wasting in two families with autosomal dominant inheritance.