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Hypomagnesiämie mit Normocalciurie
Klinik:
Definition: Die isolierte rezessive Hypomagnesiämie ist eine autosomal rezessive Erkrankung, die durch Normocalciämie und geitige Retardierung gekennzeichnet ist. Die ursächliche Mutation verhindert die Sortierung des pro-EGF und verhindert damit die Wirkung dieses Hormons auf das TRPM6 der distalen Tubuluszelle und möglicherweise auch im Darm.
Geschichtliches: Die Erstbeschreibung dieser Erkrankung liegt noch nicht so lange zurück. Sie erfolgte 2007 durch Groenestege. Gleichzeitig war es die Erstbeschreibung eines auf den Magnesiumstoffwechsel wirkendes Hormon.
Epidemiologie: Bisher ist nur eine einzige Familie mit dieser Erkrankung bekannt.
Diagnostik:
Differentialdiagnosen: Die dominante Form der isolierten Hypomagnesiämie (IDH) unterscheidet sich nur durch den Erbgang. Folglich erwarten wir eine auffällige Familienanamnese.
» » » Die Hypomagnesiämie mit Hypercalciurie (FHHNC) lässt sich sicher mit dem Nachweis einer Hypocalciämie, vermehrten renalen Calciumausscheidung und Nephrocalcinose abgrenzen.
» » » Die Hypomagnesiämie mit sekundärer Hypocalciämie (HSH) zeigt zwar eine Hypocalciämie, aber es fehlt die Hypercalciurie.
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