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Erblicher Bluthochdruck
Klinik:
Definition: Der Hypertonus ist definiert als eine erhöhung des diastolyschen oder systolischen Blutdruckes, die mit einer Risikosteigerung für Herz- und Gefäß- und Nierenkrankheiten einhergeht. Die Erkrankung kann primär genetisch bedingt sein oder sekundär als Symptom anderer Erkrankungen insbesondere der Nieren und des Endokrinums auftreten.
Pathogenese: Bei der pathogenetischen Betrachtung primärer Hypertonien unterscheiden wir drei Formen: Genetische Veränderungen, die für sich allein genommen für die Entwicklung des Hypertonus verantwortlich sind. Sogenannte monogene Hypertonieformen. Genetische Veränderungen, die als Risikofaktoren für die Entwicklung eines Hypertonus gelten. Genetische Veränderungen, die Risikofaktoren für die Entwicklung von hypertensiven Komplikationen darstellen.
Klinisches Bild: In der Regel sind die Patienten mit Hypertonus asymptomatisch. Die Beschwerden beginnen meist erst, wenn der Blutdruck zu rasch gesenkt wird. Meist finden sich in der Familienanamnese Personen mit erhöhtem Blutdruck und seinen typischen Komplikationen, wie Schlaganfall.
Diagnostik:
Untersuchungsstrategie: Wenn ein sekundärer Bluthochdruck ausgeschlossen ist, sollte nachgewiesen werden ob es Zeichen irgendeiner monogenen Form des Bluthochdrucks gab. Zuletzt erst müssen genetische Gefahren untersucht werden.
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