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Hypoparathyreoidismus
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Hypoparathyreoidismus

Klinik: 

Definition: Hypoparathyreoidismus ist die inadäquate Parathormon (PTH) Sekretion der Nebenschilddrüse.

Pathogenese: Der familiäre Hypoparathyreoidismus kann durch eine funktionssteigernde Mutation im Gen des Calcium-Sensing-Rezeptors hervorgerufen sein. Wegen der überschießenden Rezeptorfunktion erfährt die Epithelzelle ddder nebenschilddrüsen nicht von der Hypocalzämie und kann deshalb nicht mit einer adäquaten Parathormon-Sekretion antworten.

Klinisches Bild: Die Klinik wird von den sekundären Schäden der Hypocalciämie dominiert.

Diagnostik: 

Diagnosestellung: Die Diagnose kann anhand des niedrigen Calcium und erhöhtem Phosphat-Spiegels gestellt werden, wenn gleichzeitig ein deutlich erniedrigtes Parathormon gefunden wird.

 

Systematische Aufstellung weiterführender Links: 

Erbliche endokrinologische Erkrankungen
Hereditärer Diabetes insipidus
Hyperparathyreoidismus
CASR
Hypoparathyreoidismus
CASR
GCM2
PTH
HDR-Syndrom
GATA3
Pseudohypoparathyreoidismus
Albright-Osteodystrophie
GNAS
Pseudohypoparathyreoidismus Typ 1B
GNAS
STX16
Liddle-Syndrom
NEDD4
NEDD4L
NR3C2
OXSR1
SCNN1B
SCNN1G
STK39
Nierenerkrankungen mit endokrinologischer Manifestation
Pseudohypoaldosteronismus
Wachstumshormon-Mangel
GH1

Literatur: