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Hypoparathyreoidismus

Hypoparathyreoidismus ist die inadäquate Parathormon (PTH) Sekretion der Nebenschilddrüse.

Klinischer Befund

Die Klinik wird beim primären Hypoparathyreoidismus von den Schäden der Hypocalciämie (Osteoporose, Tetanie) dominiert.

Diagnosestellung

Die Diagnose kann anhand des niedrigen Calcium- und erhöhtem Phosphat-Spiegels gestellt werden, wenn gleichzeitig ein deutlich erniedrigtes Parathormon gefunden wird.

Differentialdiagnostische Abgrenzung

Es wird ein primärer und sekundärer Hypoparathyreoidismus unterschieden. Bei ersterem findet sich eine Hypocalciämie, bei letzterem erhöhte Calciumwerte. Weiterhin gibt es neben den genetischen auch im Laufe des Lebens erworbene Formen.

Pathogenese

Der familiäre Hypoparathyreoidismus kann durch eine funktionssteigernde Mutation im Gen des Calcium-Sensing-Rezeptors hervorgerufen sein. Wegen der überschießenden Rezeptorfunktion erfährt die Epithelzelle der Nebenschilddrüsen nicht von der Hypocalzämie und kann deshalb nicht mit einer adäquaten Parathormon-Sekretion antworten.

Management

Die Symptome können durch die Substitution durch Parathormon und Calcium gebessert werden.

Systematic

Erkrankungen der Nebenschilddrüse
Humorale paraneoplastische Hypercalciämie
Hyperparathyreoidismus
Hypoparathyreoidismus
AP2S1
CASR
GCM2
GNA11
HDR-Syndrom
GATA3
Hypoparathyreoidismus-Retardierung-Dysmorphismus-Syndrom
TBCE
Kenny-Caffey-Syndrom
TBCE
PTH
Karzinom der Nebenschilddrüse
Nebenschilddrüsenadenom
Pseudohyperparathyreoidismus
Pseudohypoparathyreoidismus
Update:
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