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Renotubuläre Dysgenesie
Klinik:
Definition: Renotubuläre Dysgenesie ist eine schwere autosomal rezessiv vererbte angeborene Nierenfehlbildung, die durch eine fetale Anurie (Oligohydramnion) und einen perinatalen Tod (pulmonale Hypoplasie) gekennzeichnet ist.
Klinisches Bild: Die Feten zeigen bereits intrauterin eine Anurie, welche durch das Oligohydramnion deutlich wird. Nach der Geburt sind die Kinder nicht lebensfähig und versterben oft infolge einer unterentwickelten Lunge. Oft finden sich auch Fehlbildungen des knöchernen Schädels.
Diagnostik:
Diagnosestellung: Die Diagnose der Erkrankung ist histologisch möglich. In den Nieren fehlen meist die proximalen Tubuli oder sind zumindest sehr stak unterentwickelt. Gesichert werden kann die Diagnose durch den Nachweis einer Mutation in den Genen des Renin-Angiotensin-Systems.
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