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Thrombotische Mikroangiopathien
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Thrombotische Mikroangiopathien

Klinik: 

Definition: Die thrombotischen Mikroangiopathen sind eine Gruppe von Erkrankungen, die durch die Bildung okkludierender Mikrothromben charakterisiert ist. Wenn gleich sich klinisch zwei Erkrankungstypen abgrenzen lassen, bestehen doch zwischen beiden viele Gemeinsamkeiten und Überlappungen.

Pathogenese: Der pathogenetische Ausgangspunkt ist die unkontrollierte Aktivierung des Gerinnungssystems in den kleinen Gefäßen. Dies führt zum Verbrauch von Thrombozyten und zur mechanischen Schädigung der Erythrozyten. Die Organmanifestationen sind abhängig von der Lokalisation der Mikroverschlüsse.

Diagnostik: 

Untersuchungsstrategie: Zu den bekannten routinemäßigen Laborkontrollen gehört im erweiterten diagnostischen Spektrum auch die Bestimmung des HF1 und der Aktivität der Metalloproteinasen, insbesondere des ADAMTS13.

 

Systematische Aufstellung weiterführender Links: 

Erbliche Nierenerkrankungen
Angeborene Fehlbildungen des Urogenitalsystems
Hereditäre Nierentumoren
Hereditäre Tubulusfunktionsstörungen der Niere
Hereditäre Urolithiasis
Hereditäre glomeruläre Nierenerkrankungen
Interstitielle Nierenerkrankungen
Nierenerkrankungen mit endokrinologischer Manifestation
Thrombotische Mikroangiopathien
Hämolytisch Urämisches Syndrom
ADAMTS13
C3
CFB
CFH
CFHR1
CFHR2
CFHR3
CFHR4
CFHR5
CFI
MCP
THBD
Thrombotisch Thrombozytopenische Purpura
ADAMTS13
Zystische Nierenerkrankungen

Literatur: 

McCrae KR et al. (2001) Platelets: an update on diagnosis and management of thrombocytopenic disorders.
Shah NT et al. (2003) Controversies in differentiating thrombotic thrombocytopenic purpura and hemolytic uremic syndrome.
Moake JL et al. (2002) Thrombotic microangiopathies.
Nürnberger J et al. (2009) Eculizumab for atypical hemolytic-uremic syndrome.