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THBD
188040


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Thrombomodulin

Wissenschaftliche Information:

Zusammenfassung: Das Thrombomodulin ist ein Glycoprotein, welches an Endothelzellen gebunden ist. Es besitzt eine hohe Affinität zu Thrombin. Die Bindung an Thrombin bewirkt eine Änderung der Spezifität dieser Protease dahingehend, nun vor allem auch die Koagulation hemmende Faktoren, wie Protein C, aktiviert werden. Funktionsstörungen diese Proteins führen somit zu einer Thrombophilie. Aber auch beim atypischen hämotypisch Urämischen Syndroms sind Mutationen in diesem Gen gefunden worden.

Methodik:

 

Klinische
Diagnostik
Methode Direkte Sequenzierung der proteinkodierenden Bereiche eines Gens
Bearbeitungszeit 25 Arbeitstage
Aufwand gering
Untersuchungsmaterial DNA
Qualitätssicherung Ausschließlich interne Qualitätskontrolle
  Mit dieser Methode werden bekannte sowie auch neue Missense-, Nonsense- und Spleißmutationen entdeckt.

 

Klinische
Diagnostik
Methode Familienuntersuchung
Bearbeitungszeit 5 Arbeitstage
Aufwand gering
Untersuchungsmaterial DNA
Qualitätssicherung Ausschließlich interne Qualitätskontrolle
  Die Untersuchung ist nur für die in dieser Familie bekannte Mutation spezifisch.

Systematische Aufstellung weiterführender Links: 

Hämolytisch Urämisches Syndrom
ADAMTS13
C3
CFB
CFH
CFHR1
CFHR2
CFHR3
CFHR4
CFHR5
CFI
MCP
THBD
Venöse thromboembolische Erkrankungen
F2
F5
HABP2
MTHFR
PROC
PROS1
SERPINC1
THBD
VKORC1

Literatur: 

Ohlin AK et al. (1995) The first mutation identified in the thrombomodulin gene in a 45-year-old man presenting with thromboembolic disease.
Doggen CJ et al. (1998) A mutation in the thrombomodulin gene, 127G to A coding for Ala25Thr, and the risk of myocardial infarction in men.
Kunz G et al. (2000) Identification and characterization of a thrombomodulin gene mutation coding for an elongated protein with reduced expression in a kindred with myocardial infarction.
Faioni EM et al. (2002) Mutations in the thrombomodulin gene are rare in patients with severe thrombophilia.
Le Flem L et al. (1999) Mutations in promoter region of thrombomodulin and venous thromboembolic disease.
Thrombomodulin Mutations in Atypical Hemolytic-Uremic Syndrome